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Verschleppen Ratten Giftköder?-So bekämpfst Du Sie 100%! [Neu]

Verschleppen Ratten Giftköder? Ratten sind im Haus oder Grundstück. Es ist der Horror aller Menschen.

Ratten übertragen bis zu 120 verschiedene Krankheiten, darunter viele die tödlich verlaufen können. Tauchen Ratten im Haus oder Grundstück auf, müssen diese zwingend bekämpft werden.

Ich fragte mich: Wie kann man als Privatperson effektiv und wirksam Ratten bekämpfen und das ganze, ohne einen teuren Schädlingsbekämpfer beauftragen zu müssen?

Wie verhindert man eine Rattenplage in Haus und Grundstück?

Welche Mittel und Geräte sind wirklich geeignet, um Ratten dauerhaft zu vertreiben?

Nachdem Du diesen Artikel gelesen hast, wirst Du wissen, wie Du eine Rattenplage schnell, effektiv und kostengünstig bekämpfen kannst. Versprochen.

Los gehts!

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Eine Ratte verschleppt einen Giftköder.

Verschleppen Ratten Giftköder? 

Ja, Ratten verschleppen Giftköder in ihre Nester. Um sich ein Nahrungslager für schlechte Zeiten anzulegen, bunkern Ratten ihre Nahrung. Dieses Verhalten ist bei Giftködern besonders vorteilhaft, weil dadurch die gesamte Rattenkolonie ausgerottet werden kann.

Im Handel gibt es spezielle Giftköderpellets, die sich dadurch auszeichnen von Ratten und Mäusen nach und nach ins Nest verschleppt werden zu können.

Warum verschleppen Ratten Giftköder?

Bedenkt man, dass Ratten pro Jahr 8 bis 12 mal 6 bis 20 Nachkommen zeugen und diese wiederum ab der 6. bis 8. Woche geschlechtsreif werden, kann man sich vorstellen, dass eine Rattenfamilie schnell über eine immense Größe verfügt.

Die Elterntiere befinden sich auf ständiger Nahrungssuche, um sich selbst und ihren Nachwuchs versorgen zu können. Um auch in Notzeiten (Herbst/Winter) nicht hungern zu müssen, legen Ratten Lager an.

Sind die Giftköder einmal im Lager oder direkt im Nest, dauert es im Schnitt (je nach Giftköderwirkstoff) 3 Wochen, um eine Rattenfamilie auszurotten.

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Alternative Rattenbekämpfung. Leider nichts für uns in Deutschland.

Verwendung von Giftködern gegen Ratten

Verwendung von Giftködern – Was ist zu beachten?

Bei der Verwendung von Rattengift gibt es einiges zu beachten. Folgende 5 Hinweise solltest Du für eine erfolgreiche Rattenbekämpfung berücksichtigen!

1.) Laufwege der Ratten aufspüren

Rattengift sollte auf den Laufwegen oder in Nestnähe der Ratten ausgelegt werden. Bevor man sich entscheidet einen Giftköder auszulegen, sollte man die Ratten gut beobachten. Sie nutzen immer wieder dieselben Wege.

Rattengift darf nie offen ausgelegt werden: Kinder, Haustiere und andere Wildtiere könnten, wenn das Gift zugänglich ist, enormen Schaden nehmen und sich selbst vergiften.

Die Laufwege können mit Wildtierkameras ganz einfach aus ausgekundschaftet werden. Dafür sollte man Wildtierkameras mit Nachtsichtfunktion benutzen wie die SECACAM HomeVista Full HD Profi*.

2.) Sicherheit durch Rattenköderboxen

Im Handel sind Köderboxen erhältlich, in denen das Gift sicher verwahrt wird. Nur die Ratten können dann das Gift zu sich nehmen.

Es wird zwar mitunter empfohlen das Rattengift zu verstecken, jedoch ist die Gefahr groß, dass besonders Hunde den Köder aufstöbern. Um kein Risiko einzugehen, ist eine Rattenköderbox die sicherste Variante.

3.) Handschuhe tragen beim Auslegen

Des weiteren sollte man beim Auslegen von Rattengift beachten, Handschuhe zu tragen. Das hat mehrere Gründe.

Beim Berühren des Rattengifts mit ungeschützten Händen bleiben Kleinstpartikel des Giftes an den Händen zurück. Leckt danach ein Hund die Hände ab, kann er sich eine Vergiftung zuziehen.

Außerdem kommt man beim Auslegen von Giftködern häufig mit dem Kot der Ratten in Kontakt.

Da Ratten Krankheitsüberträger von Parasiten, Salmonellen, Würmern, Tuberkulose, Fleckfieber und Tollwut sind, muss man sich unbedingt selbst schützen. Einige dieser Erkrankungen können sogar tödlich verlaufen.

Mitunter kann es außerdem vorkommen, dass Ratten das Rattengift nicht annehmen. Riecht der Giftköder nach Mensch, können sie ihn im Zweifel verschmähen.

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So funktioniert Rattengift.

4.) Regelmäßige Kontrolle der Rattenköder

Wichtig ist es, die Rattenköder regelmäßig zu kontrollieren, ob sie gefressen wurden. Eine tägliche Kontrolle ist hierbei angeraten. Wie oft der Köder ersetzt werden muss, steht in der Packungsbeilage des jeweiligen Rattengifts, welches eingesetzt wird.

Hat man beispielsweise ein Rattengift erworben, welches über die Störung der Blutgerinnung bei Ratten wirkt, reicht ein Nachfüllen alle 5 Tage aus. Erst nach diesem Zeitraum wirkt das Gift und die Ratte verstirbt.

Dieser Mechanismus ist ziemlich clever: Da Ratten sehr intelligente Tiere sind, lassen sie Speisen häufig vorkosten. Verstirbt der Vorkoster nach dem Genuss eines Lebensmittels sofort, werden die restlichen Ratten der Familie gewarnt und meiden das Fressen.

5.) Wechsel des Wirkstoffes der Rattengifte bei schweren Rattenplagen

Hat man eine Rattenplage, die man über einen längeren Zeitraum bekämpfen muss, sollte man nach einer Zeit zudem die Wirkstoffe austauschen.

Der Grund dafür ist, dass es zu einer Köderresistenz kommen kann, was Folgendes bedeutet: Die Ratten fressen die Köder nicht mehr oder das Gift ist wirkungslos.

Ein einfacher Rattengiftwechsel mit einem anderen Wirkstoff kann hierbei wahre Wunder bewirken. Vermeiden sollte man, dass Ratten andere Futteroptionen haben.

Stehen ihnen Getreide, Speisereste (besonders gekochte!) vom Kompost, Vogelfutter oder Heimtierfutter (Hunde- oder Katzennapf auf der Terrasse oder im Garten) zur Verfügung, werden sie das Rattengift schlichtweg links liegen lassen!

Auch das Beräumen des Gartens von Nüssen und Fallobst ist elementar, damit die Ratten sich nicht anderweitig verköstigen.

Giftköder – Top 3 Testsieger!

Rattengift Testsieger

Platz 1: Brumolin Ultra*

Platz 2: Rodicum Ratten Portionsköder*

Platz 3: Rodicum Ratten Getreidekörner*

„Sugan Rattenköder“ – Erfahrung? 

„Sugan Rattenköder“ wirken über die Blutgerinnung der Ratte. Durch den Wirkstoff „Brodifacoum“ (Gerinnungshemmer) verbluten die Ratten innerlich in der Regel nach 4-5 Tagen. Die anderen Ratten werden den Tod dieser Ratte nicht mit dem damals gefressenen Köder in Verbindung bringen.

So kann eine ganze Rattenpopulation innerhalb weniger Wochen zuverlässig ausgerottet werden. Falls Vogelfutter oder Getreide in der Nähe des Rattenköders liegt, sollte dieses entfernt werden. Vogelfutter (Getreidekörner) enthalten Vitamin K, welches das Rattengift bei der Aufnahme neutralisiert, sprich die Ratte heilt sich selbst. Sugan Rattenköder* sind erhältlich.

Was sind Pastenköder?

Pastenköder sind Rattengifte in Pastenform, welche vor allem für den Einsatz im Nassbereich empfohlen werden. Pastenköder sollten nur in dafür vorgesehenen Behältnissen ausgelegt werden, damit keine Kleinkinder oder Haustiere mit dem Gift in Berührung kommen. Obwohl Pastenköder starke Bitterstoffe enthalten, könnten kleine Kinder diese in den Mund nehmen.

Ratten fressen Giftköder nicht – Was tun?

Fressen die Ratten den Giftköder nicht, kann man einen einfachen Trick einsetzen. Ratten lieben Schoko-Nuss-Creme. Sie finden den süßen, fettigen Geschmack einfach unwiderstehlich. Bestreicht man die Köder mit dem süßen Aufstrich, werden die Ratten unweigerlich angelockt.

Überprüfen sollte man auch, wo man die Giftköder ausgelegt hat. Wichtig ist es, wirklich die Laufwege und das Nest der Ratten auszukundschaften. Nur dort werden die Köder gefressen.

Ein einfacher Test, ob man die Laufwege der Ratten wirklich erkannt hat, besteht darin, einen Köder ohne Gift auszulegen. Wird dieser gefressen, hat man die Nager gut ausgekundschaftet und kann Rattengift an dieser Stelle auslegen. Auch zur Kontrolle, ob alle Ratten eliminiert wurden, eignet sich diese Methode.

Bleibt der giftfreie Köder liegen, sind alle Ratten bekämpft.  Überprüfen sollte man auch, ob Handschuhe beim Auslegen getragen wurden und der Zugang zu anderen Futterstellen verwehrt wurde. 

Oft ist es der Fall, dass die Köder nach Ablauf des MDHs für die Nager nicht mehr attraktiv genug sind. Ein Giftköderwechsel (anderer Wirkstoff, anderer Hersteller) kann ebenfalls hilfreich sein.

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Rattenbekämpfung

Giftköder – Welche sind wirksam?

Prinzipiell sind alle im Handel verkäuflichen Rattenköder wirksam. Die Gifte töten die Nager zuverlässig. Das Hauptproblem sind die Köderresistenzen, die sich nach einiger Zeit ausbilden können.

Deshalb sollte man bei lange andauernden Rattenbekämpfungsmaßnahmen regelmäßig der Wirkstoffe der Rattengifte wechseln (eine andere Sorte verwenden), da sich die Resistenzen auch auf den Rattennachwuchs übertragen

In Deutschland gibt es mittlerweile Gebiete, in denen Ratten nicht mehr auf gängige Giftköder ansprechen. Das Gift ist für sie wirkungslos, da sie Resistenzen entwickelt haben.

Wo sterben vergiftete Ratten?

Bemerkt die Ratte, dass es dem Ende zugeht, verzieht sie sich ins sichere Nest. Dort sterben die meisten Ratten. Einige Ratten schaffen es nicht mehr sich zurückzuziehen, wenn das Gift wirkt.

Selten wird man jedoch eine vergiftete tote Ratte auf offener Straße finden. Sie suchen Schutz in Büschen, im Unterholz, unter Treppen, im Keller oder auch auf dem Dachboden.

Je nach Rattenart versterben die jeweiligen Ratten an unterschiedlichen Orten. In Deutschland gibt es die Haus- und die Wanderratte. Hausratten sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Am liebsten, wie der Name es bereits verrät, ziehen sie ins Haus ein.

Sie bevorzugen Dachböden sowie Keller und versterben dann vor Ort. Die Wanderratte hingegen ist die Rattenart, die meist eine Plage verursacht und regelmäßig bekämpft wird. Sie buddelt sich Löcher in die Erde und legt ein Nest an, in dem sie dann häufig auch versterben.

Gefahr für Haustiere – Sekundärvergiftungen

Gefährlich ist es, wenn eine Katze oder ein Hund eine tote Ratte aufstöbert und frisst. Ist die Ratte durch einen Giftköder verstorben, droht eine sogenannte Sekundärvergiftung.

Der Wirkstoff, an dem die Ratte verstarb, vergiftet in diesem Fall auch die Katze und den Hund. Frisst ein Haustier eine tote Ratte, sollte man sofort ohne zu zögern den nächsten Tierarzt aufsuchen, um das Haustier retten zu können!

Hat man selbst Rattengift ausgelegt und Katze oder Hund fressen eine tote Ratte, sollte man die Packungsbeilage des ausgelegten Giftköders unbedingt mit zum Tierarzt nehmen. Anhand des Beipackzettels kann der Tierarzt sofort den Wirkstoff ausfindig machen und gezielt gegen die Vergiftung des Haustieres vorgehen.

Ratten bekämpfen – Was hilft wirklich? 

Maßnahmen zur Prävention von Rattenplagen

Präventionsmaßnahmen gegen Ratten sind immer die Erste Wahl. Jeder Haus- und Grundstücksbesitzer sollte die Maßnahmen beherzigen und auch umsetzen.

Denn eines ist sicher: Sind die Ratten erst einmal da, dann kann es eine langwierige und kostspielige Angelegenheit werden die Nager zu vertreiben.

Ratten sind Überlebenskünstler, von daher sollte man es nicht darauf ankommen lassen.

Folgende Maßnahmen sollten umgesetzt werden!

Geschlossene Komposter

Um erst gar keine Ratten anzulocken, sollte man präventiv einfach kein Futter, was für sie interessant sein könnte, zugänglich machen.

Hat man einen Garten mit Obst- und Nussbäumen, sollte man die heruntergefallen Nüsse und Früchte in der Sommer- und Herbstzeit regelmäßig wegräumen.

Auf keinen Fall sollte man dabei auf den Gedanken kommen Nüsse, Früchte, gekochte Speisen (Das ist das Lieblings- fressen von Ratten!) oder sonstige Lebensmittel auf einem offenen Kompost zu entsorgen.

Das ist wie eine Einladung für ein Mehrgänge-Menü für die Nager. Im Handel gibt es verschiedene geschlossene Kompost-Systeme z.B. der Dehner Thermokomposter*, die keinerlei Wildtiere anlocken.

Rattensicherer Wildvogel- Futterautomat

Füttert man die Wildvögel im Garten, kann das Körnerfutter oder die Meisenknödel Ratten ebenfalls anlocken.

Gerade im Winter, wenn das Nahrungsangebot geringer ist, sind Futterstellen für Vögel ein gefundenes Fressen für Ratten. Doch nicht nur Ratten kommen zu Besuch.

Auch Waschbären können durch Vogelfutter ins Grundstück gelockt werden. Was die schlimmere Plage ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Liegt Vogelfutter auf dem Boden, sollte es täglich beräumt werden.

Futterautomaten für Hund und Katze

Das Füttern von Katzen und Hunden im Garten stellt ebenso ein Problem dar. Das sollte tunlichst vermieden werden. Eine ausschließliche Fütterung der Haustiere im Haus sorgt dafür, dass die Ratten fern bleiben.

Wer seinem Hund oder seiner Katze auch in der Nacht Nahrung bereitstellen möchte, sollte Futterautomaten aufstellen.

Diese stellen zu einer voreingestellten Zeit, eine gewisse Menge Futter zur Verfügung, die in der Regel vom Haustier komplett gefressen wird. Es bleiben keine Futterreste zurück.

Somit können auch keine Ratten, Waschbären und Marder auf das Grundstück gelockt werden.

Keine Lebensmittelreste in der Toilette entsorgen

Viele Menschen haben außerdem die Eigenart Lebensmittelreste, vor allem gekochte Speisen, in der Toilette zu entsorgen.

Wohnt man in einem Altbau, kann das Ratten anziehen. Die Ratten werden angelockt und klettern durch Rohre bis hoch ins Toilettenbecken.

Lebt man in einer Altbauwohnung, empfiehlt sich die Installation einer Toilettenklappe.

Diese verwehrt den Ratten den Zugang ins WC. Beim Betätigen der Toilettenspülung wird die Klappe durch den Wasserdruck nach außen gedrückt, so dass die Exkremente abfließen können.

Andersherum, also von außen, ist die Klappe jedoch nicht für die Ratte zu öffnen. Mieter können solche Toilettenklappen auch in Eigenregie erwerben und einbauen.

Etwas handwerkliches Geschick ist beim Anbringen der Toilettenklappe jedoch von Nöten, da erst einmal das ganze WC-Becken abgebaut werden muss. Hier findet man eine qualitativ hochwertige Toilettenklappe zum Rattenschutz*.

Möchte man sich nicht selbst darum kümmern, hilft der Kontakt zum Vermieter oder der Hausverwaltung. Es ist auch in deren Interesse, Ratten im Haus zu vermeiden und in vielen Fällen wird die Installation sowie die Kosten für eine Rattenschutzklappe des WCs gern übernommen.

Lebensmittelaufbewahrung in Glas- oder Metalldosen

Lebensmittelvorräte werden am besten in Glas- oder Metalldosen aufbewahrt. Unglaublich, aber wahr: Ratten haben die Fähigkeit sich durch Kunststoff zu nagen. Bewahrt man nun Speisen in einer Plastikdose auf, kann man böse Überraschungen erleben.

Welche wirksamen Mittel gibt es gegen Ratten?

wirksame mittel gegen Ratten

Ultraschallvertreiber

Ultraschall-Vertreiber sind Geräte, welche für den Menschen nicht wahrnehmbare Schallwellen aussenden. Die Schallwellen attackieren das Sehzentrum von Wildtieren wozu auch Ratten und Mäuse zählen. Die Tiere werden verwirrt und ergreifen die Flucht.

Um Ratten dauerhaft aus dem Grundstück zu vertreiben, sollten mehrere Ultraschall-Vertreiber eingesetzt werden, um einen großen Wirkungsbereich zu erreichen.

Der Zknen Ultraschall Schädlingsbekämpfer arbeitet in verschiedenen Ultraschallbereichen von 20 bis 85 kHz, damit wird sichergestellt, dass kein Gewöhnungseffekt eintritt und die Ratten ein für alle Mal vertrieben werden.

Im Set sind zwei Geräte enthalten. Der Zknen Ultraschall Schädlingsbekämpfer* hat über 100 positive Bewertungen

Neemöl

Wer ein biologisches Vergrämungsmittel einsetzen möchte, kann auf Neemöl zurückgreifen. Für Wildtiere schmeckt und riecht dieses Öl einfach widerlich.

Versprüht man das Öl mit einem Sprühgerät* im Grundstück, Dachboden oder Keller, hat man sehr gute Chancen das die Tiere den Ort des Gestanks verlassen.

Man benötigt jedoch Geduld und muss dieses Mittel immer wieder anwenden und wöchentlich versprühen. Verwendet man das Neemöl im Außenbereich, sollte es nach jedem Regen erneut ausgebracht werden.

Es bietet sich Neemöl mit Emulgator* an, dieses Öl ist bereits fertig abgemischt und kann sofort verwendet werden.

Anbau von Lavendel im Garten

Hat man einen Garten, eignet sich auch der Anbau von Lavendel. Er sieht nicht nur hübsch aus, sondern hält auch ungebetene Wildtiere und Schädlinge aller Art zuverlässig fern.

Wildtiere hassen den Geruch von Lavendel und machen einen großen Bogen um den “Duftbereich” der Pflanzen.

Schlagfallen

Schlagfallen werden ebenfalls zur Rattenbekämpfung eingesetzt. Sie töten den Nager zuverlässig beim “Betreten” der Falle.

Problematisch kann es jedoch sein, wenn die anderen Ratten beobachten, dass die Fallen tödlich für einen Artgenossen sind. Das Risiko, dass die Falle zukünftig gemieden wird, ist nicht zu unterschätzen.

Schlagfallen* sind effektiv, um einzelne Ratten zu töten. Hat sich ein ganzer Ratten-Clan eingenistet, sollte man auf andere Abwehrmittel zurückgreifen.

Rattengift

Die häufigste Art Ratten zu bekämpfen, ist das Auslegen von Rattengift/Giftködern. Es gibt Giftköder mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Einigen Giftködern ist Bitrex zugesetzt.

Bitrex* ist eine Substanz, die enorm bitter schmeckt. Wenn ein Mensch oder Tier aus Versehen Rattengift aufnimmt, wird es durch die extreme Bitterkeit nicht zum Herunterschlucken des Giftes kommen, sondern der Köder wird sofort ausgespuckt.

Köderboxen

Rattengift sollte immer in sogenannten Köderboxen ausgebracht werden, um andere Tiere und Kinder davor zu schützen.

Die Köderboxen können mit Sicherungsstäben gesichert werden, sodass kein verschleppen durch andere Wildtiere möglich ist. Köderboxen* eignen sich für alle Formen von Rattengift.

Fazit

Es gibt eine große Auswahl an Giften, elektronischen Geräten und natürlichen Vergrämungsmitteln, um Ratten zu töten oder zu vertreiben. Als privater Anwender wird empfohlen, immer zwei Methoden zu kombinieren, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Eines ist sicher, wenn Ratten im Haus oder Grundstück sind, müssen sie getötet oder vertrieben werden, da schwerwiegende Krankheiten für die Bewohner die Folge sein können.

Die Alternative zur privaten Bekämpfung sind teure Kammerjäger, welche mehrere hundert Euro für das Auslegen von Gift berechnen.

Ratten sind am helllichten Tag im Garten – Was tun?

Darf der Vermieter Rattengift auslegen?

Ja, der Vermieter darf Rattengift auslegen. Oft beauftragt der Vermieter oder die Hausverwaltung einen Schädlingsbekämpfer/Kammerjäger, der in gesicherten Köderboxen das Rattengift ausbringt, um Kinder und (Haus)Tiere zu schützen. Die Hausgemeinschaft muss über dieses Vorhaben durch den Vermieter oder die Hausverwaltung informiert werden.

Zumeist befindet sich ein Warnaufkleber an der Haus- und/oder Kellertür, der die Bewohner informiert. Manchmal teilt sich der Vermieter auch postalisch den Mietern mit oder es befindet sich ein Aufklärungszettel an der öffentlichen Hauspinnwand.

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FAQ

Können Ratten in Bäumen wohnen?

Ja, Ratten können auch in Bäumen wohnen. Ratten können sehr gut klettern und können deshalb auch Rattennester in Baumhöhlen oder hohlen Baumstämmen anlegen.

Wie viele Rattenarten gibt es auf der Erde?

Auf der Erde gibt es etwa 60 bekannte und erfasste Rattenarten. Es wird vermutet, dass im Amazonasgebiet noch einige unbekannte Arten leben.

Wie viele Babys können Wanderratten zur Welt bringen?

Unter günstigsten Bedingungen, können Wanderratten bis zu 20 Babys pro Wurf bekommen. Der Durchschnitt liegt bei 10 – 12 Babys.

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

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