Ohne Heizung im Winter?-So bleibst DU warm! [2019] Neu

Ohne Heizung im Winter?-So bleibst DU warm! [2019] Neu

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Für die meisten Menschen ist die bloße Vorstellung der reinste Horror: Ohne Heizung im Winter. Die Wohnung kühlt immer weiter aus und Hilfe ist nicht in Sicht!

Dafür kann es verschieden Ursachen geben: Katastrophen, Stromausfälle oder die Heizungsanlage fällt aus. Was musst Du jetzt unbedingt beachten?

In diesem spannenden Artikel gehe ich der Frage auf den Grund. Wie Du auch im Winter ohne Heizung überleben kannst. Nachdem Du diesen Artikel gelesen hast, bist Du für alle Fälle bzw. Notfälle im Winter bestens gerüstet. Versprochen. Los geht´s!

Ohne Heizung im Winter
Ohne Heizung im Winter

Inhaltsverzeichnis

Ohne Heizung im Winter – Geht das?

Ja, es ist möglich einen ganzen Winter ohne Heizung auszukommen. Sicherlich nicht bequem, aber machbar. Wer Vorbereitungen trifft und sich im Vorfeld Gedanken macht, übersteht auch viele Wochen ohne Heizung.

Wenn die Heizungsanlage ausfällt oder durch Katastrophen die Strom- und Gasversorgung zusammenbricht, sollte man vorbereitet sein, um für sich und für das Wohl der eigenen Familie sorgen zu können.

Du meinst Stromausfälle oder Katastrophen im Winter gibt es nicht in Deutschland? Dem ist nicht so.

Im Jahr 2005 fiel im Münsterland für bis zu 3 Tage der Strom aus. Schwere Schneefälle im November, brachten die Stromversorgung zum erliegen. Dieses Ereignis wurde unter dem Namen das Münsterländer Schneechaos bekannt. Mehr Informationen dazu, gibt es bei Wikipedia.

Von daher sollte sich jeder Gedanken und Vorbereitungen für den Fall der Fälle treffen. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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Blackout in Deutschland

Ohne Heizung im Winter – Welche Alternativen gibt es?

Es gibt einige Heizalternativen, die es ermöglichen, auf die konventionelle Wärmeversorgung zu verzichten. Vorbereitet zu sein, zahlt sich spätestens im Notfall aus.

Übersicht Heizalternativen

1.) Kamin, Kachelofen, Schwedenofen

Öfen erzeugen eine wohlige Wärme im haus oder der Wohnung. Wer genügend Brennmaterial zu Verfügung hat, ist bestens für etwaige Katastrophen gerüstet und kann auch bei tiefen Außentemperaturen entspannt bleiben. Hinsichtlich der Brennstoffe, sollte man sich Gedanken machen

Welcher Brennstoff für den Ofen?

Es gibt vom Gesetzgeber gibt konkrete Vorgaben, welche Brennstoffe in Öfen eingesetzt werden dürfen. (siehe „Verordnung für kleine und mittlere Feuerungsanlagen“) Darunter fallen Holz (Scheite, Pellets, Briketts), Braunkohle und Steinkohle.

Bevor man sich für einen Brennstoff entscheidet, sollte man sich unbedingt über den Brennwert informieren. Dieser weist nämlich starke Unterschiede auf.

Auch in puncto Umwelt und Nachhaltigkeit gibt es bei den Brennstoffen erhebliche Differenzen. Holz und Holzbriketts sind in der Anschaffung preiswert, verfügen über sehr gute Brennwerte und sind umweltfreundlich.

Auch eine Kombination aus Holz und Kohle ist zum Heizen denkbar. Vom reinen Stein- und Braunkohleeinsatz ist jedoch definitiv abzuraten. Nicht nur, dass beim Abbau jeglicher Kohle die Natur leidet und zerstört wird, auch deren Brennwerte sind den Einsatz nicht wert.

Öfen mit Wärmespeicherplatte

Einige Ofen-Modelle verfügen über eine Wärmespeicherplatte. Das ist enorm vorteilhaft, da selbst, wenn kein Feuer mehr brennt und der Ofen (im wahrsten Sinne des Wortes) aus ist, die Platten weiterhin Wärme abgeben und den Raum beheizen.

Ich selbst verwende den WAMSLER Werkstattofen Colorado* mit einer Leistung von 5 kw. Ein toller Ofen, welcher im Preis/ Leistungsverhältnis unschlagbar ist. Top!

Mein Ofen mit Wärmespeicherplatte. Perfekt zum Kochen und Heizen geeignet.

2.) Raketenofen

Der Raketenofen ist ein klassischer Outdoor-Ofen. Er wird nicht fest verbaut und ist dadurch in seiner Mobilität unschlagbar. Er fungiert nicht nur als Heizung, sondern gleichzeitig auch als Herd. Mit ihm lässt sich kochen wie braten. Zur Verbrennung wird Holz eingesetzt.

Der Ofen darf nur im Freien verwendet werden! Doch wenn es in der Wohnung kalt ist, freut man sich über ein warmes Mahl und ein heißes Getränk, welches von innen wärmt.

Der Petromax Raketenofen* funktioniert nach dem Holzvergaserprinzip und kann mit sehr wenig Holz effektiv betrieben werden. Der ofen ist nur 30 cm hoch und ist ein treuer Begleiter bei Campingausflügen und im Notfall!

3.) Petroleumofen

Ein Petroleumofen funktioniert, wie der Name schon sagt, mit dem kostengünstigen Brennstoff Petroleum. Für diese Öfen ist kein Schornstein nötig und sie können im Wohnraum betrieben werden. (Es sollte an die regelmäßiger Belüftung der Räume geachtet werden). Es können Flächen bis zu 30 quadratmeter beheizt werden.

Der Zibro RS 22 Heizstrahler/Heizofen* hat eine Heizleistung von 2.2 kw und ist sehr sparsam im Verbrauch. Der Ofen erreicht eine Temperatur von bis zu 800 Grad Celsius. Das reicht ganz locker für einen mittelgroßen Raum, auch bei Außentemperaturen im Minusbereich.

4.) Infrarotlampen

Aus Kindertagen bekannt und alt bewährt: die Rotlichtlampe. Sie erzeugt eine angenehme Wärme und heizt den Raum direkt auf. Sie ist nicht nur bei Erkältungen Gold wert.

Infrarotlampen könnten bei einem Ausfall der Heizungsanlage als alternative Heizquelle genutzt werden.

Achtung! Außerdem sollte man unbedingt darauf achten die Lampe, ist sie einmal in Betrieb, nicht zu berühren – Hautverbrennungen drohen. Man sollte eine Infrarotlampe unbedingt an einen sicheren Ort stellen, sodass sie weder berührt noch umfallen oder heruntergestoßen werden kann.

6.) Gasheizstrahler mit Butan/ Propangas

Gasheizstrahler können auf alle handelsüblichen Gasflaschen montiert werden. Sie funktionieren mit Propan oder Butan Gas.

Die Heizstrahler sind sehr kostengünstig und können zusammen mit einer Gasflasche für etwaige Notfälle vorgehalten werden.

Es gibt verschiedene Heizstrahler mit bis zu 4000 W Leistung. Der Einhell Gasheizstrahler* hat sogar eine max. Heizleistung von 4400 W!

7.) Feuerkorb/Feuerschale

Zwar kann man einen Feuerkorb nur im Freien betreiben. Doch wenn man für mehrere Tage keine Wärmequelle zur Verfügung hat, dann ist ein wärmendes Feuer genau das Richtige.

Kann man einen Raum mit Kerzen heizen?

Ja, man kann einen Raum mit Kerzen heizen. Stellt man genügend Kerzen – vorzugsweise Teelichter – im Raum auf (je nach Raumgröße), erwärmen diese das Zimmer.

Nachteilig wirkt sich jedoch aus, dass Sauerstoff bei dieser Heizmethode verbraucht wird. Sinkt das Sauerstofflevel ab, muss man diesen erneut zuführen. Das gelingt nur durch ausreichendes Lüften.

Genau an diesem Punkt beißt sich die Katze in den Schwanz. Der Raum kühlt bei geöffneten Fenster im Winter schnell aus und die Raumtemperatur sinkt wieder ab.

Da Teelichter über ein geringes Heizvermögen verfügen, sollte man sich in Vorbereitung auf eine Krise oder Katastrophe andersweitig ausstatten.

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Eine Teelichtofen-Lampe

Wie bleibt man warm ohne Heizung?

Wenn die Heizung im Winter ausfällt, ist guter Rat teuer. Ich war bereits in dieser desolaten Situation. Die Heizungsanlage des gesamten Mietshauses fiel im Winter 2010/2011 aus.

Es war ein schneereicher und immens kalter Winter. Da die Anlage auch noch ausgerechnet über die Weihnachtsfeiertage streikte, waren verfügbare Monteure rar gesät. Es dauerte einige Tage ehe sie repariert werden konnte.

Wie verhindert man eine Auskühlung ohne Heizung in der Wohnung?
Wie verhindert man eine Auskühlung ohne Heizung in der Wohnung?

So bleibst Du warm in der Wohnung!

So bleibst Du warm in der Wohnung!

1.) Dicke Kleidung und Decken. Stichwort “Zwiebeleffekt

2.) Warmer Tee und Suppen können Dich innerlich wärmen.

3.) Da Wärme vor allem über den Kopf abgegeben wird, sollte dieser bedeckt sein. Klar, es sieht komisch aus in der Wohnung mit einer Mütze herumzulaufen, effektiv ist es jedoch allemal.

4.) Auch die Füße sollten gut eingepackt sein. Sind die Füße erst einmal kalt, kühlt der gesamte Körper aus. Mehrere Socken übereinander gezogen und Hausschuhe sorgen dafür, dass die Füße schön warm bleiben.

5.) Wärmflaschen, Kirschkernkissen, Heizdecken und -kissen sind, wenn die Heizung im Winter ausfällt, eine reine Wohltat. Wendet man diese Helferlein regelmäßig an, friert man garantiert nicht.

6.) Bewegung hilft ebenso, damit der Körper nicht auskühlt. Vielleicht ist gerade jetzt der ideale Zeitpunkt, um in der Wohnung einmal ordentlich klar Schiff zu machen. Ausmisten und putzen sind zwar nervige Tätigkeiten, aber sie halten immerhin warm.

7.) Besitzt man einen Fahrradergometer (Heimtrainer), einen Ellipsentrainer, Hanteln oder anderweitige Trainingsgeräte, gibt es keine Ausrede mehr zu frieren.

Legt man Sporteinheiten in der Wohnung ein, kommt man auch bei kühlen Raumtemperaturen sicherlich ordentlich ins Schwitzen. Sitzt man nur herum, kühlt man schneller aus.

8.) Ein weiterer Trick sind scharfe Speisen zu sich zu nehmen. Chili, Ingwer und Pfeffer können wahre Wunder bewirken und heizen dem menschlichen Organismus ordentlich ein.

Kauf keinen Teelichtofen – Weißt Du warum?

Wie kann man sich für Heizungsausfälle im Winter vorbereiten?

Fällt die Heizung im Winter aus, ist guter Rat teuer. Deshalb sollte man unbedingt Vorsorge betreiben, um nicht im Kalten sitzen zu müssen.

“Brennstoffe” lagern

Verfügt man bereits über einen Petroleumofen oder eine Petroleumlampe, sollte man „Alkan“ lagern. Alkan ist hochreines Paraffinöl, welches unbegrenzt haltbar ist. Es sollte abgedunkelt (beispielsweise im Keller) gelagert werden. Aber auch in einer städtischen Wohnung nimmt Alkan bei der Lagerung kaum Platz weg.

Hat man einen Gasheizstrahler, sollte man immer eine Ersatzgasflasche im haus haben.

Wer in der glücklichen Lage ist, sollte genügend Feuerholz lagern, welches mindestens 3 Jahre abgelagert ist. Alternativ bieten sich auch Briketts an.

Decken vorhalten

In jedem Haushalt sollten sich genügend Decken befinden. Bei Stromausfällen oder Katastrophen können diese Deine Familie vor dem Auskühlen schützen. Wer nicht genügend Platz hat, kann auch Rettungsdecken vorhalten.

Feuer, Kerze und Taschenlampen

Wenn der Strom für mehrere Tage ausfällt, dann sollte man genügend Kerzen im Haus haben, damit man nicht im dunkeln sitzt.

Auch Taschenlampen mit Ersatzakkus sollten in jedem zuhause zu finden sein. Hurrican Taschenlampen* sind Grundausstattung in jedem Haus der USA.

Diese können über eine Kurbel aufgeladen werden und man kann elektronische Geräte mit USB Anschluss darüber aufladen. Im Fall einer Katastrophe ist diese Lampe Gold wert.

Blöd wenn man ein Feuer machen möchte und das einzige Feuerzeug im Haus funktioniert nicht. Mehrere Feuerzeuge oder eine Großpackung Streichhölzer sind Pflicht.

7 Gründe ohne Strom zu leben – Kannst Du das auch?

Ist es gefährlich nicht die Wohnung zu heizen?

Es kann gefährlich werden, die Wohnung nicht zu heizen. Die größte Gefahr ist die Bildung von Schimmel in der Wohnung.

Sinkt die Raumtemperatur unter 16 Grad, nimmt die Raumluft sehr viel weniger Feuchtigkeit auf. Die Feuchtigkeit der Luft schlägt sich an Wänden nieder und schafft die idealen Voraussetzungen für die Bildung von Schimmel.

Da Schimmel gesundheitsschädlich ist (besonders der schwarze Schimmel), sollte in regelmäßigen Abständen die Wohnung geheizt werden.

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FAQ

Ab wieviel Grad erfriert der Mensch?

Sinkt die Körperkerntemperatur unter 30 Grad Celsius ab, wird es für einen Menschen lebensbedrohlich. Bei einer Körpertemperatur von 26 Grad Celsius erfriert ein Mensch. Es hängt allerdings nicht nur von den reinen Außentemperaturen ab, wie schnell und stark die Körperkerntemperatur sinkt. Wind und Feuchtigkeit tragen enorm dazu bei, wie schnell ein menschlicher Körper auskühlt.
Alter, Geschlecht, Gewicht und der allgemeine gesundheitliche Zustand sind zusätzliche Parameter, die darüber entscheiden, wie schnell die Körpertemperatur fällt.

Kann ein Sonnensturm einen Stromausfall verursachen?

Ja, ein Sonnensturm kann einen Stromausfall verursachen. Im Jahr 1859 traf ein schwerer Sonnensturm die Erde. Damals fielen die Telegraphen aus. Nicht vorzustellen, was solch ein Ereignis heute anrichten würde.

Für wieviel Tage sollte man Lebensmittel im Haus haben?

Das Bundesamt für Katastrophenschutz empfiehlt für mindestens zwei Wochen Lebensmittel im Haus zu haben.

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