Kind hat Angst vor Einbrechern – 10 Tipps die Sofort helfen! [Neu]

Kind hat Angst vor Einbrechern. Hat Dein Kind auch Angst vor Dieben und Einbrechern und schläft abends sehr schlecht ein? Dann geht es Dir genauso wie einer Freundin von mir.

Da ich im “realen” Leben staatlich anerkannter Erzieher bin, fragte Sie mich um Rat. Ich stellte die 10 besten Tipps zusammen, um Kindern die Angst vor Einbrechern zu nehmen.

Bei der Tochter meiner Freundin ist alles wieder in bester Ordnung. Ich verspreche Dir, meine Tipps werden auch Deinem Kind helfen. Los geht´s!

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“Hallo” Das bin ich.

Was macht man, wenn Kinder Angst vor Einbrechern haben?

Erklären Sie Ihrem Kind, dass Ihr Zuhause absolut sicher ist und es keine Gefahr durch Einbrecher gibt.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind in solchen Angstphasen keine “gruseligen” Filme oder Serien sieht. Das kann das Angstgefühl Ihres Kindes noch verstärken. Im Vergleich zu Erwachsenen können Kinder Gefahren nicht rational beurteilen.

Als Eltern sind Sie die Hauptbezugsperson. Ihr Kind hat die stärkste Bindung zu Ihnen (Urvertrauen). Es ist Ihre Aufgabe, durch Ihr Verhalten und durch Maßnahmen, das Sicherheitsgefühl Ihres Kindes zu stärken und Ihm zu zeigen, dass keine Gefahr durch Einbrecher besteht.

Das Kind muss aus sich selbst heraus erkennen (intrinsisch), dass “sein” zu Hause sicher ist. Durch diese Erkenntnis werden Ängste vor Einbrechern nach und nach abgebaut. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser Prozess einige Wochen in Anspruch nehmen kann.

10 Tipps, um Kindern die Angst vor Einbrechern zu nehmen!

Kind hat Angst vor Einbrechern

1. In vielen Geschichten und Hörspielen kommen Banditen und Einbrecher als Teil der Geschichte vor. Damit dringen diese “Figuren” in die Gedankenwelt der Kinder. Kinder sollten während dieser Angstphasen keine gruseligen Geschichten, Hörbücher und Filme schauen/hören.

2. Beteiligen Sie Ihr Kind an einfachen Arbeiten zum “Einbruchschutz”. Fragen Sie Ihr Kind, wie man das Haus gegen Einbrecher schützen könnte.

Machen Sie Vorschläge für Maßnahmen zum Einbruchschutz (geben Sie Ihrem Kind Gedankenanstöße, z.B. ein elektronischer Wachhund* , eine Türkette …. einfache Mittel, die dem Kind zeigen, wir sind gut gegen Einbrecher geschützt).

3. Bei der Montage von Mitteln zum Einbruchschutz darf Ihr Kind helfen, z.B. Montage einer Türkette. Ihr Kind darf den Akkuschrauber halten oder Ihnen zur Hand gehen.

Es erlebt, dass etwas zum Schutz gegen Einbrecher getan wird und dass es selber aktiv zum Einbruchschutz beiträgt. Das ist eine hervorragende Selbstwirksamkeitserfahrung, welche Ihrem Kind Selbstvertrauen geben wird.

Nur durch die Stärkung des Selbstvertrauens können Ängste abgebaut werden. Dazu zählen auch Ängste vor Einbrechern und Banditen.

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Wie entsteht Angst?

4. Thematisieren Sie niemals Ihre eigenen Ängste in der Anwesenheit Ihres Kindes. Die Ängste Ihres Kindes können dadurch verstärkt werden.

Sprechen Sie niemals beim Abendessen oder anderen familiären Ritualen über Katastrophen, Unfälle, Krankheiten, Sorgen usw. Diese Dinge gehören zum Leben dazu, jedoch noch nicht in das Leben eines kleinen Kindes.

5. Sie müssen Selbstsicherheit und Stärke in der Anwesenheit Ihres Kindes ausstrahlen. Für Ihr Kind sind Sie der Fels in der Brandung, egal was passiert.

6. Ihr Kind ist mit seinen Ängsten direkt konfrontiert, wenn es alleine Abends im Bett liegt. Schaffen Sie ein Ritual, um seine Ängste vor dem Schlafengehen verschwinden zu lassen (z.B. einen Zauberspruch, einen Sorgenfresser*, welcher die Ängste ihres Kindes auffrisst, eine Superheldenpuppe, die Ihr Kind in der Nacht beschützt). Seien Sie kreativ.

7. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind keine Nachrichtensendungen sieht.

Diese Sendungensind voll von Gewalt, welche sehr verstörend für ihr Kind ist. Ängste sollten nicht durch Input dieser Art verstärkt werden.

8. Bringen Sie ihr Kind zusammen ins Bett (Vater und Mutter). Das gibt Ihrem Kind ein zusätzliches Sicherheitsgefühl. Es weiß, dass bei seinen Eltern alles in Ordnung ist (Sie sind die wichtigsten Bezugspersonen in seinem Leben.).

9. Wenn ihr Kind abends nicht schlafen kann, weil es Angst vor Einbrechern hat. Machen Sie mit ihm eine “Kontrollrunde” im Haus/Wohnung. Das Kind darf kontrollieren, ob die Türen und Fenster geschlossen sind.

Wenn Sie beispielsweise zusammen mit Ihrem Kind die Türkette montiert haben, darf das Kind die Türkette einhaken. So realisiert das Kind, dass alles fest verschlossen ist und kein Einbrecher in das Haus gelangen kann.

Ihr Kind kontrolliert selber, ob alles in Ordnung ist. Ihr Kind sieht es mit seinen eigenen Augen. Das ist so viel wirksamer, als dass Sie Ihrem Kind sagen: “Es ist alles in Ordnung.”

10. Montieren Sie Rollläden oder Verdunklungsrollos z.B. das Sonello Verdunkelungsrollo*, welches ohne bohren montiert werden kann und in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist.

Geräusche und Lichtspiele (ein bewegender Ast, dessen Schatten ins Zimmer fällt usw.) können sehr große Ängste bei Kindern erzeugen.

Diese externen Faktoren können bestehende Ängste verstärken. Jegliche Einflüsse von außen sollten in der Nacht abgeschottet werden, damit Ihr Kind einen erholsamen und ruhigen Schlaf hat.

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Angst mit Mut begegnen.

Ihr Kind hat Angst nach einem Einbruch! Was tun?

Es ist der Alptraum fast aller Menschen. Man kommt nach Hause. Die Wohnungstür steht halb offen und innerhalb von Sekunden realisiert man, dass man Opfer eines Einbruchs geworden ist.

Auch Kinder sind geschockt, wenn plötzlich die Wohnung oder das Haus, welches immer ein Ort der Sicherheit war, plötzlich aufgebrochen ist.

Für Erwachsene kann dieses Erlebnis sehr traumatisch sein. Was für Erwachsene gilt, trifft in noch viel stärkerem Maß auf Kinder zu.

Entstehung von Ängsten nach einem Einbruch verhindern

Wenn es möglich ist, lassen Sie ihr Kind nicht in die aufgebrochene Wohnung. Rufen Sie Freunde oder Familienmitglieder an, die ihr Kind für einige Stunden betreuen können.

Es wäre für Ihr Kind ein sehr traumatisches Erlebnis, die Polizei und Spurensicherung in der Wohnung zu sehen. Für Ihr Kind ist dieser Ort der Platz, wo es mit Papa und Mama eine glückliche Zeit verbringt.

Viele fremde Menschen an diesem Ort können Ängste in Ihrem Kind auslösen. Reparieren Sie die Schäden an den Fenstern und Türen, bevor Sie Ihr Kind wieder in die Wohnung lassen.

Räumen Sie die Wohnung auf falls diese durchwühlt wurde. Ihr Kind soll das sichere zu Hause genauso erleben, wie es dieses kannte.

Holen Sie sich im Zweifel Rat bei einem Kinderpsychologen.

Hören Sie ihrem Kind geduldig zu und achten Sie auf die Themen, um die sich seine Gedanken kreisen.

Wenn Einbrecher, der Wohnungseinbruch, die Polizei, Diebe usw. die Gedankenwelt Ihres Kindes für eine längere Zeit beherrschen, können Sie einen Kinderpsychologen um Unterstützung bitten.

Dieser wird Ihnen professionelle Handlungsanleitungen geben. Man kann keine Ratschläge für “das Kind” geben. Jedes Kind ist individuell und hat seine eigenen Lebenserfahrungen gemacht.

Diese Erfahrungen haben einen Teil seiner Persönlichkeit geformt. Damit werden bei jedem Kind auch Einbruchserlebnisse anders wahrgenommen und verarbeitet.

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Resilienz

Warum kann Resilienz helfen, Ängste vor Einbrechern zu überwinden?

Resilienz ist die Widerstandsfähigkeit der Seele gegenüber widrigen äußeren Einflüssen. Das heißt, inwieweit ist das Kind in der Lage trotz negativer äußerer Ereignisse seinen normalen, täglichen Abläufen nachzugehen ohne psychisch zusammen zu brechen.

Resilienz kann trainiert und gesteigert werden. Es gibt wissenschaftlich nachgewiesene Resilienzfaktoren, die Kindern Kraft und Rückhalt in schwierigen Lebensphasen geben.

Dazu zählen auch Lebensphasen, in denen Kinder Angst vor Einbrechern, Banditen und Kinderfängern haben.

Ein resilientes Kind kann diese Angstphasen sehr viel schneller überwinden als ein Kind, bei dem wichtige Resilienzfaktoren nicht vorhanden sind.

Resilienz fördern und stärken

Resilienz bei Kindern sollte man nicht erst nach kritischen Lebensereignissen (Einbrüche, Unfälle, Krankheit usw.) fördern und stärken. Resilienzförderung ist Aufgabe der Eltern, der Kita, der Schule und letztendlich auch der Gesellschaft.

Resilienzförderung ist ein Teil der Erziehung des Kindes von Geburt an. Sollte Ihr Kind unter starken Ängsten leiden, sollten sie verstärkt auf die Förderung und Stärkung der 4 wichtigsten Resilienzfaktoren achten.

Diese Faktoren sind eine starke Grundlage dafür, dass Ihr Kind ein positives Selbstbild entwickeln kann. Dadurch können auch Ängste vor Einbrechern kontrolliert und verringert werden. Ängste sind Teil des menschlichen Lebens. Nicht nur Kinder haben Ängste. Auch Erwachsene werden in regelmäßigen Abständen von Ängsten heimgesucht. Ängste sind normal.

Wichtig ist, inwieweit ist man als Individuum in der Lage, diese Ängste zu kontrollieren und damit zu beherrschen!

Die 4 wichtigsten Resilienzfaktoren bei Kindern.

Kind hat Angst vor Einbrechern

1. Starke Bindungen

Ihr Kind hat eine starke Bindung zu einer Vertrauensperson. Ihr Kind weiß, diese Person wird mir immer helfen, egal was passiert (meist der Vater oder die Mutter, Stichwort Urvertrauen).
Verlässlichkeit ist hierbei der Schlüssel, um Ihren Kind das Sicherheitsgefühl zu geben, welches es für eine hohe Resilienz benötigt.

2. Soziale Netzwerke

Ihr Kind ist Teil eines sozialen Netzwerkes. Ihr Kind hat Freunde im Kindergarten, in der Schule und im Sportverein. Es hat Kontakt zu vielen Menschen, die ihm verschiedene “soziale Verhaltensweisen” beibringen.

Ihr Kind lernt andere Menschen einzuschätzen, mit ihnen zu sprechen usw. Diese Erfahrungen ermöglichen es Ihrem Kind, sich in der “Gesellschaft” zu bewegen und positive Erfahrungen mit anderen Menschen zu machen.

Sie sollten Ihrem Kind den Freiraum zustehen und es unterstützen soziale Kontakte zu anderen zu knüpfen. Soziale Netzwerke sind ein sehr wichtiger Faktor für ein Kind mit hoher Resilienz.

3. Selbstwirksamkeitserfahrungen

Ihr Kind macht im Alltag viele Selbstwirksamkeitserfahrungen.

Lassen Sie Ihr Kind den Tisch decken, Ihnen beim Saubermachen in der Wohnung helfen oder beteiligen Sie es an den Arbeiten zum Einbruchschutz. Ihr Kind wird realisieren, ich bin wichtig und ich kann etwas bewirken. Diese Erkenntnis ist der Schlüssel zu einem selbstbewussten Kind, welches voller Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft blicken kann.

4. Loben. Positives Feedback.

Geben Sie Ihrem Kind positives Feedback. Loben Sie Ihr Kind auch, wenn vielleicht nicht alles perfekt war. Zeigen Sie ihm, wie Dinge oder Tätigkeiten besser gemacht werden können (Stichwort konstruktive Kritik). Stetige “negative” Kritik kann vernichtend auf das Selbstbewusstsein Ihres Kindes wirken. Es verliert den Glauben in seine Fähigkeiten und wird passiv.

Die Neugier auf Neues verschwindet und mit dieser auch seine Lebensfreude (Diesen Prozess kann man bei vielen erwachsenen Menschen beobachten, welche aufgehört haben neue Dinge zu lernen.

Diese Menschen werden mit der Zeit immer passiver und schließlich depressiv). Die Förderung und Stärkung des Selbstbewusstseins ist einer der wichtigsten Schutzfaktoren für eine hohe Resilienz bei Kindern.

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Was macht man mit Kindern, wenn Einbrecher im Haus sind?

Es ist die Horrorvorstellung aller Eltern. Man wacht nachts auf und bemerkt, dass Einbrecher im Haus sind. Was sollte man jetzt unternehmen, um seine Kinder zu schützen?

Einbrecher sind im Haus

1. Schalten Sie das Licht an und machen sie Geräusche. Die Einbrecher sollen merken, dass jemand im Haus munter ist.

2. Rufen Sie die Polizei.

3.) Legen Sie ihre Selbstverteidigungswaffe* bereit.

4.) Holen Sie Ihre Kinder zu sich ins Schlafzimmer und schließen Sie sich ein.

Die Einbrecher sind in der Nähe des Kinderzimmers – Was tun?

Sollten die Einbrecher schon in der Etage sein, in der sich das Kinderzimmer befindet, dann müssen Sie intuitiv entscheiden wie sie handeln.

Teilen Sie den Einbrechern lautstark mit, dass sie jetzt ihr Kinder holen und dann wieder zurück ins Schlafzimmer gehen.

Sie wollen Ihr Kind beschützen und es bei sich haben. Mit dieser Taktik können sie aktiv und passiv gleichzeitig sein!

FAQ

In welchem Alter haben die meisten Kinder Angst vor Einbrechern?

Im Alter von 4 – 5 Jahren haben die meisten Kinder eine Phase, in welcher sie Angst vor Kinderfängern, Dieben und Einbrechern haben. In den meisten Fällen dauert die Phase nur wenige Wochen.

Kommen Einbrecher noch ein zweites Mal zurück?

Es gab Fälle, bei denen Einbrecher mehrere Male in das gleiche Objekt eingebrochen haben. Werden keine Maßnahmen zum Einbruchschutz umgesetzt, haben die Einbrecher leichtes Spiel. Sie kennen jetzt das Einbruchsobjekt, wissen, was es zu holen gibt und kennen den einfachsten Zugang. Einfacher geht es nicht für Einbrecher!

Kommen Einbrecher nachts durch das Dach?

Diese Einbruchstaktik wird von vielen Einbrechern bei gewerblichen Objekten angewendet. Dabei werden Dachluken von Lagerhallen aufgehebelt und die Einbrecher dringen in das Gebäude ein. Viele gewerbliche Objekte sind unzureichend gegen Einbrüche gesichert. Dachluken und Dachfenster sollten mit Mitteln zum Einbruchschutz versehen werden.

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4 Replies to “Kind hat Angst vor Einbrechern – 10 Tipps die Sofort helfen! [Neu]”

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